Wird Positives Denken nur als “Denke immer positiv” egal wie die Umwelt auch aussieht angewendet ist es vermutlich nicht von Nutzen. Ich verstehe Positiv Denken eher so, dass ich (zumindest meistens) versuche allem das Bestmögliche abzugewinnen. Es gibt sicherlich Negatives. Und es wird auch in Zukunft Negatives geben.
Nur – allein der Satz “Wir können dies nicht ändern (und müssen es deshalb so akzeptieren)” ist meiner Meinung nach eben das Gegenteil von Positivem Denken.
- Kann ich es nicht ändern oder WILL ich es nicht ändern?
- Kann ich es nicht ändern oder habe ich nicht den MUT zu versuchen es zu ändern?
- Wenn ich es mir jetzt noch nicht zutraue, bin ich wenigstens bereit es zu versuchen?
- Da Änderungen oft mit Arbeit verbunden sind -> bin ich bereit, diese Arbeit zu investieren?
Dies soll gleichzeitig ein Hinweis darauf sein: Es reicht sicher nicht, einige Bücher zu lesen und dann wird alles gut. Man muß das Gelesene auch anwenden – und vermutlich dabei Fehler machen.